Till Langschied ist bildender Künstler und Autor. Er lebt in Basel, Schweiz.
In seinen Arbeiten, die die Bereiche Skulptur, Video, Installation, Malerei, Druck-grafik und Poesie umfassen, setzt er sich mit zeitgenössischen Erfahrungen der Entfremdung in einer globalisierten Welt auseinander, die von Logistik, Daten-systemen und technologischen Infrastrukturen geprägt ist. Ausgehend von seiner früheren Tätigkeit in der industriellen Textilproduktion untersucht er die Destabilisierung symbolischer und sozialer Strukturen anhand wiederkehrender Motive wie Ketten, Pakete und Millimeterpapier sowie Figuren, die die Wider-sprüche von Abhängigkeit und Kritik verkörpern.
Langschied studierte an der AMD Düsseldorf, am Institut Kunst HGK Basel und an der Roaming Academy des Dutch Art Institute. Er ist Gründer des queeren Schreib-kollektivs Q.U.I.C.H.E. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem im Museum Tinguely, im Helmhaus Zürich, in der Kunsthalle Osnabrück, im HEK, im Centre Culturel Suisse in Paris, im Kunstraum Niederösterreich in Wien und in der Cité Internationale des Arts in Paris.
